«Digitale Obdachlosigkeit»: So beschrieb eine teilnehmende Person ihr Gefühl zu Beginn der KI-Erlebnisreise bei Tschudin + Heid AG. Künstliche Intelligenz schien noch weit entfernt. Im Verlauf wurde jedoch greifbar, wie KI im eigenen Arbeitsalltag unterstützen kann.
Von KI-Grundlagen zu konkreten Alltagsfragen
Gemeinsam wurden KI-Grundlagen erarbeitet, Fragen zu Ethik und Datenschutz diskutiert, das Prompten geübt und verschiedene Tools ausprobiert. Der entscheidende Schritt zu konkreten Anwendungsideen entstand durch zwei Fragen:
- «Welche Tätigkeiten im Alltag magst du gar nicht?»
- «Wo passieren Fehler?»
Damit rückten die täglichen Aufgaben der Teilnehmenden ins Zentrum. Plötzlich wurde deutlich, wo KI helfen könnte. Aus den Erfahrungen der Menschen entstanden Ideen für konkrete Use Cases.
Über 20 KI-Anwendungsfelder für Administration und Produktion
Die Teilnehmenden entwickelten über 20 konkrete Anwendungsfelder für Administration und Produktion. Viele davon waren einfach, niederschwellig und sofort umsetzbar.
Dabei stand nicht die Technologie an sich im Vordergrund, sondern die Aussicht auf spürbare Verbesserungen. Mit den eigenen Ideen wuchs die Neugier der Teilnehmenden, und der mögliche Nutzen wurde greifbar.
Wenn Mensch und Maschine zusammenwirken, können Lösungen entstehen, die Einzelne im Alltag, die Zusammenarbeit und die Kunden unterstützen. Der Wert liegt dabei nicht nur in weniger benötigter Zeit, sondern häufig zugleich in besserer Qualität. Matthias Probst von Sensei AG bezeichnet dies als Werte schaffen.
Gewonnene Zeit in weitere Verbesserungen investieren
In der Pause stellte sich die Frage, was mit der gewonnenen Zeit geschehen soll. Betriebsleiter Pascal Zurbriggen brachte es pragmatisch auf den Punkt: «Am besten gleich wieder in Verbesserungen investieren.»
Die Kernaussage: KI schafft konkreten Nutzen, wenn Menschen ihre Alltagserfahrungen einbringen. So werden aus technischen Möglichkeiten greifbare Ansätze für Zeitgewinn, bessere Qualität und kontinuierliche Verbesserung.







